Freitag, 14. Dezember 2018, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

MARC SWAY AKA «JOHNNY MARRONI»

AUSVERKAUFT

Die verrückte Familie Marroni mit ihrer verrückten Weihnachtsgeschichte. Lieder, Geschichten und Situationskomik zeichnen einen Abend mit Johnny Marroni und seinen Freunden aus. Entsprungen ist die Idee im Dezember 2014 als Marc Sway in Olten ins kalte Wasser geworfen wurde und sich mit einer Carte Blanche des Oltener Kultur-Adventskalenders auf einer Theaterbühne wiederfand. Er und seine Mitmusiker improvisierten was das Zeug hielt rund um die Adventsgeschichte, sodass sich das Publikum vor Lachen kaum erholen konnte. Da erwachte bei Marc Sway der Wunsch nach mehr. So gibt es nun nach zwei Erfolgstourneen 2015 und 2017 mit weiterentwickelten Johnny Marroni-Programmen. Das Humorfestival Arosa hat die Marronibrüder, wie sie sich heute nennen, nach dem Auftritt im Dezember 2017 vom Fleck weg für die Hauptbühne im 2018 gebucht. So wird die Familie Marroni auch diesen Winter wieder ein paar auserwählte Bühnen dieses Landes unsicher machen!

Line-up: Marc Sway aka Johnny Marroni (akustische Gitarre, Gesang & Geschichten), Simon Winiger aka Simon Marroni (Bass, Gesang), Greg Galli aka Fifty Shades of Grey Marroni (Tasten, Gesang), Simon Kistler aka Simon Marroni (Rhythmus, Allerlei, Gesang) und wichtigste Nebenrolle

Klaus-Dieter Bahnsen's Küche ab 18 Uhr

Maroni-Suppe mit Balsamico-Maroni  8.–
Blätterteig-Pastetli mit Pilz-Ragout und Broccoli-Gemüse  27.–
Haselnuss-Schoggikuchen  8.–

Die Weinhandlung ist bis 19.30 Uhr geöffnet.


 

Freitag, 11. Januar 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

Stiller Has Duo

mit Boris Klečić als Gast

Songperlen aus dem Fundus von 29 Jahren Stiller Has. Hasen-Lieder, neu arrangiert für Piano und mit viel Interpretationsfreiraum für Endo Anacondas unverkennbare Stimme. Mit dabei das eine oder andere neue Lied – ob wohlbekannt oder neu, überraschen wird dieses Duo! Sein Hans im Glück hat Depressionen, Bambi fährt auf Sadomaso ab, und selbst der Teufel muss zur Therapie. Natürlich macht ihn Tischleindeckdich krank, und das Schlaraffenland gibt es nur mit Magenband, aber an „Märli“ will Endo Anaconda trotzdem glauben. Und nebenbei unsere kleine Welt sezieren, auf der Suche nach dem letzten Paradies, «wo’s nid so yklemmt isch wie hie». Bittersüss sind die Mundart-Verse, in denen Endo Anaconda der Gesellschaft ganz in Tradition der Brüder Grimm seinen Zerrspiegel vorhält. Erzählen mit düsterer Wucht, aber auch mit Selbstironie und nuancierter Poesie vom Leben in einer komplizierten Welt, handeln von den Facetten des Lebens, die er samt ihren Schattenseiten nicht nur aus Büchern kennt. Wie die Neue Zürcher Zeitung einmal schrieb, «Endo Anaconda beschreibt und besingt die Befindlichkeit in der Schweiz wie niemand sonst». Mag die Realität hart und desillusionierend sein, der venusbergerfahrene Troubadour bleibt unbeugsam: «Man muss glauben, dass es etwas Gutes im Menschen gibt. Man muss.», und pocht bar jeder Ironie auf das Argument des Herzens: «Die Liebe ist der einzige Ausweg».

Line-up: Endo Anaconda (vocal), Roman Wyss (piano) und Boris Klečić (guitar)

  

Freitag, 25. Januar 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

Mich Gerber

All Star Jam Band

Contemporary double bass music meets India. Durch eine Carte blanche in einem renommierten Club anfangs 2013 ist eine spannende Formation entstanden, die Mich Gerber All Star Jam Band. Mit dieser neuen Zusammensetzung betreten vier hochkarätige Musiker Neuland und begeben sich auf eine spannende Reise. Mit Al Comet (The Young Gods) an der Sitar, Wolfgang Zwiauer an Bass und Mandocello und Andi Pupato an Perkussion, betreten vier hochkarätige Musiker Neuland: sie kreieren einen groovigen Sound, der an ein Revival der Jamband Tradition erinnert und gleichzeitig ein 80 Minuten langes Raga ist, ein grosser musikalischer Bogen mit einem einzigen Grundton. Die Verbindung ist das Interesse an Technik und Intonation der Musik der Kulturen und deren Spiritualität. Das Resultat ist wunderbar frische, überraschend vielseitige und beseelte Musik.

Line-up: Mich Gerber (double bass), Al Comet (sitar), Wolfgang Zwiauer (mandocello, bass) und Andi Pupato (percussion)

   

Freitag, 22. Februar 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

DIE KOMMENDE GENERATION

EIN PROJEKT DER HOCHSCHULE LUZERN - MUSIK UND DER KONSERVI SEON

Unter der Leitung von Peter Schärli - Jazztrompeter und Dozent an der Hochschule Luzern-Musik - formieren sich Studierende für einen Auftritt in der Konservi in Seon, dem Kulturlokal im Seetal. Durch das Projekt «Die kommende Generation» erhalten besonders talentierte Musiker und Musikerinnen eine Plattform, sich vor Publikum zu präsentieren. Für einige ist dies keine ganz neue Erfahrung, einmalig jedoch ist die Zusammensetzung der Band. Die Veranstaltungsreihe wird durch ein Konzert mit Kompositionen von Peter Schärli eröffnet. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte findet statt.Ein zweiter Auftritt in neuer Zusammensetzung ist für Samstag, 24. Mai 2019 geplant. An diesem Abend stehen Kompositionen im Zentrum, die dem Jazztrompeter Chet Baker besonders am Herzen lagen. Eintritt frei, Kollekte.

Elian Frei (vocal), Mareille Merck (guitar), Madlaine Küng (bass), Demian Coca (Piano), Alen Hodzic (drums), Peter Schärli (trumpet und Leitung)

 

Freitag, 1. März 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

Nik Bärtsch's Ronin

Neues Album: «Awase»

«Ritual Groove Music» und «Zen-Funk» nennt der Schweizer Komponist und Pianist Nik Bärtsch die Musik seines weltweit gefeierten Quartetts Ronin. Seit 2001 folgt die Band überaus erfolgreich einer durchgehenden Ästhetik: mit minimalen Mitteln maximale Wirkung zu erzielen. Funk, Jazz, neue Klassik und Klänge japanischer Ritualmusik verschmelzen bei Ronin zu einem eigenen Stil, der stetig und konsequent weiterentwickelt wird. Das Ergebnis ist eine groovende, hoch differenzierte Musik, zusammengesetzt aus wenigen Phrasen und Motiven, die immer wieder neu kombiniert und überlagert werden und damit eine geradezu magische Sogwirkung und Anziehungskraft entfaltet. Ihre Konzerte im Poisson Rouge in New York und auf dem London Jazzfestival wurden vom Wallstreet Journal und All About Jazz in deren Jahreslisten für die besten Liveshows – und standen damit auf dem gleichen Rang neben Konzerten von Björk, Patti Smith, Feist, Radiohead. Sechs Jahre sind seit dem letzten Ronin-Veröffentlichung «Llyria» vergangen, jetzt ist mit «Awase» endlich ein neues Album der fantastischen Band erschienen. «Awase», ein Ausdruck aus der Kampfkunst, bedeutet so viel wie verschmelzen oder harmonisieren, Energien aufeinander abstimmen – eine treffende Metapher für die aufgeweckte Präzision, die mosaikartigen Grooves und den graziösen Minimalismus von Nik Bärtsch's Ronin.

Line-up: Nik Bärtsch (piano), Kaspar Rast (drums), Thomy Jordi (electric bass) und Sha (sax & bass clarinet)

  

Donnerstag, 21. März 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

Gardi Hutter

«Gaia Gaudi»

Glücklicherweise sterben wir. Es herrschte sonst ein wüstes Gedränge auf Erden. Nirgendwo freie Sitzplätze! Und die Theaterplätze für heute Abend hätten Sie wohl schon vor Jahren reservieren müssen. Der Tod schafft Raum für nachfolgende Generationen - und ermöglicht so Verlebendigung. Gardi Hutter, alias Hanna, hat Übung im Sterben. In bisher acht Stücken war sie am Schluss sieben Mal tot. Der «clowneske Tod» erlaubt das Lachen über das Schreckliche - das ursprüngliche Lachen, vom Menschen erfunden, um sich mit dem unabwendbaren eigenen Ende auszusöhnen. In Gaia Gaudi ist Hanna von allem Anfang an tot. Das Publikum versteht sofort, Hanna nicht. Von so was Unwichtigem lässt sie sich nicht aufhalten. Es heisst, die Seele eines Verstorbenen bleibe noch eine Weile im Raum. Hannas Seele flattert so ungetrübt, dass der Körper sie genervt packt und hinüber bugsiert: er hört das Rumoren der nächsten Generation. Der Tod ist wie jeder Schlusspunkt auch immer ein Anfang, und in diesem Sinne ein Übergang: für Gläubige in eine andere Welt, für Wissenschaftler in einen anderen Zustand und für Theaterleute in eine andere Phantasie. In Gaia Gaudi geht es um Wurzeln und Flügel. Um Beständigkeit und Erneuerung. Um den grossen Strom von Generationen, die stetig das Leben weitergeben – und sich ab und zu auch auf die Köpfe hauen. Diese Geschichte wird von einer Clownerin, einer Sängerin, einer Tänzerin und einem Perkussionisten erzählt - Überraschungen sind unausweichlich. So wie im wahren Leben.

Line-up: Gardi Hutter, Neda Cainero, Juri Cainero und Beatriz Navarro

  

Freitag, 5. April 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

Shirley Grimes

«Hold On»...., heisst das neue Album. Im Sommer 2018 traf sich die in Irland geborene Singer-Songwriterin Shirley Grimes mit Wolfgang Zwiauer und Tom Etter im Studio. Dabei heraus gekommen ist eine wunderschöne, warme und ehrliche Song-Kollektion, in der viel Hingabe und Leidenschaft zum Handwerk steckt. Shirley Grimes’ Songs sind persönlich und innig, eingebettet in eine Saiten-Klanglandschaft, die an ihre Herkunft erinnert. Gleichzeitig geben sie auch ihr Bedürfnis nach Vorwärtskommen wieder und mit Hilfe der zwei innovativen und inspirierenden Melodiker, gelingt dies auf graziöse Weise. Sie setzt ihre Tradition fort, die Menschheit zu hinterfragen und schreckt nicht vor der Wahrheit zurück. Auch erinnert sie uns an die Schönheit des Einfachen, an den Wert der Ehrlichkeit und an die Verantwortung, die wir tragen, die privilegiert sind. Das Resultat ist nicht nur für Liebhaber des Folk ein Genuss, sondern auch für all jene, die sich von der Musik tragen lassen und es zulassen, dass sie etwas in ihnen weckt.

Shirley Grimes - Gesang, akustische Gitarre, Bodhrán Wolfgang Zwiauer - Bass, Mandocello, Baritongitarre, Gesang Tom Etter - akustische und elektrische Gitarren, Gesang

  

Freitag, 26. April 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

TRIBUTE 2 PRINCE
JJ's Hausband feat. Freda Goodlett, Hendrix Ackle, Dave Feusi

The Purple One, die Ikone, der legendäre Übermusiker Prince ist im April 2016 von uns gegangen. Dieser einzigartige Innovator hat die Musikwelt und auch JJ’s Hausband derart geprägt, so dass sie ihm und seinem Schaffen einen ganzen Abend huldigen. Obwohl Prince «untouchable» ist, ist die Versuchung zu gross seine unglaubliche Musik zu interpretieren.

Freda Goodlett – Vocals; Hendrix Ackle – Vocals, Keys, Organ; Dave Feusi – Sax; Andreas Renggli – Keys, Organ; Sam Siegenthaler – Guit; Pascal «P» Kaeser – Bass; J.J. Flueck – Vocals, Drums, MDSOMETHING

  

Freitag, 3. Mai 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr: Lesung

Franz Hohler
spaziert durch sein gesamtwerk

An diesem Abend führt uns Franz Hohler durch sein reichhaltiges literarisches Gesamtwerk und damit auch durch die letzten 50 Jahre. In seinen Geschichten löst sich die Wirklichkeit unmerklich auf und macht Ereignissen Platz, die sich unserer kühlen Logik entziehen. Mit ungewöhnlich wachem Blick für beunruhigende Details erzählt er von der Brüchigkeit und der Tragikomik unseres Alltags, aber auch von seiner Poesie. Ein heiterer Abend mit einem hintergründigen Kritiker steht bevor, ein ebenso fröhlicher wie nachdenklicher Spaziergang durch unsere Zeit.

Freitag, 17. Mai 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr: Lesung

Milena Moser
LESUNG AUS IHREM NEUESTEN ROMAN «LAND DER SÖHNE»

Eine moderne Patchworkfamilie im Westen der USA, mit Wurzeln, die ins Tessin, in ein Freiluft-Internat und eine Hippiekommune zurückreichen. Über drei Generationen spannt sich Milena Mosers Familienepos und handelt von Kindheitsprägung, Freiheit, Geschlecht und Identität. Ein frischer Ton, verlässlich erzählstark. Sofia, 12 Jahre alt, reist mit ihrem Vater Giò im Zug nach New Mexico. Dessen Vater Luigi ist gestorben, und Giò will sich der Vergangenheit stellen – am Ort seiner und seines Vaters Kindheit. In den 40ern kam Luigi als kleiner Junge aus dem Tessin nach Española, in die Outdoor School for Boys, abgeschoben von der Mutter, die in Hollywood ein neues Leben beginnt. Für Luigi beginnt eine aufregende Zeit, bedrängend und wild. Viele Jahre später geht er selbst nach Hollywood, um Produzent zu werden. Seinen Sohn Giò lässt er zurück in Española, bei dessen Mutter, die auf dem mittlerweile stillgelegten Internatsgelände als Hippie-Aussteigerin die freie Liebe probt. Und auch sie lässt ihren Sohn in der Kommune zurück, um woanders ihre Selbstverwirklichung zu suchen. – Zwei Arten von Kindheit, die sich merkwürdig zu wiederholen scheinen – wie auch die von Sofia in ihrer heutigen Patchworkfamilie. – Der neue Moser-Roman ist ein kluges und fesselndes Drama um tief verwurzelte Schuld, Abhängigkeit und Freiheit. 

Milena Moser, 1963 in Zürich geboren, ist seit vielen Jahren eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Schweiz. 2015 emigrierte sie nach Santa Fe, New Mexico. Bei Nagel & Kimche erschienen viele ihrer Romane und zuletzt die beiden Bestseller über ihr Leben in den USA, Das Glück sieht immer anders aus und Hinter diesen blauen Bergen. 
Der Abend wird moderiert von der Kulturjournalistin Monika Schärer.


  

Mittwoch, 29. Mai 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

TRUMMER
LABOR 1 - AMNE SICHERE ORT

Gut zehn Jahre nach seinem Wechsel zu Berndeutsch legt der Oberländer Trummer sein zehntes Album vor, und genau so hätte es wohl niemand von ihm erwartet. Erzählerisch knüpfen die neuen Songs bei den intimen Momentaufnahmen an, mit denen sich Trummer auf dem letzten Werk «Loryplatz» von seinem langjährigen Berner Zuhause und dem dazugehörigen Lebensabschnitt verabschiedet hat. Trummer und seine langjährigen Mitmusiker spielen live und ohne Computertracks, bauen Klanglandschaften für die Songs auf, vermeiden Folkrock-Klischees und schöpfen aus ihrer Vielseitigkeit. Ergänzt werden die Songs aus dem neuen Album von ihren Gegenstücken aus der Diskografie: Lieder aus der Zeit, als das Drama noch angebetet und gesucht wurde. Lieder aus den berndeutschen Alben von «Im Schatte vo däm Bärg» über «Heldelieder» bis «Loryplatz». Ein melancholisch - frischer Soundtrack zu einem Glück, das sich das Grübeln erlaubt.

Line-up: Trummer (lead vocals & guitar), Mik Keusen (keys & vocals), Samuel Baur (drums, percussion & vocals), Robert Aeberhard (bass & vocals)