Samstag, 26. Oktober 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

Chico Freeman's Exotica Trio    

In Chico Freeman's musikalischer Biographie stösst man auf die Crème de la Crème des Jazz. Als Sohn des Tenorsaxophonisten Earl Lavon «Von» Freeman spielte für ihn Musik von Beginn an eine zentrale Rolle. Chico begann als Pianist, Trompeter und Sänger. Während seines Mathematikstudiums entdeckte er das Tenorsaxophon – Vaters Instrument. Nebst seinem Vater beeinflusste ihn vor allem auch John Coltrane. Bald schon beherrschte er alles zwischen Standards und Avantgarde. Chico Freeman's atemberaubende Überblastechnik ist sein Markenzeichen. 
In den 1970er-Jahren arbeitete Freeman mit der New Yorker Loftszene zusammen, später spielte er unter anderem mit Sam Rivers, Mc Coy Tyner, Jack DeJohnette, Elvin Jones, Don Pullen und Don Cherry. In Chico Freeman's Exotica Trio mit dabei sind der Schweizer Kontrabassist Heiri Känzig und der Perkussionist Reto Weber, beide Meister ihres Fachs. Die drei kennen sich aus dem Zusammenspiel in verschiedenen Formationen. Im Trio setzten sie dort an, wo der Jazz begann und enden, wo er heute fliesst. Freemann, Känzig und Weber erforschen das Triospiel und lassen dabei ausgetüftelte Riffs, feingestrickte Rhythmen und die Schönheit von Melodien entstehen.

Line-up: Chico Freeman (tenor &sopran saxophones, bass clarinet), Heiri Känzig (bass), Reto Weber (percussion)

  

Ab 18 Uhr: Essen & Trinken

Karotten-Zimtsalat mit Orangen
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Arabischer Linsenreis mit Zimt, gebratenen Datteln und gerösteten Zwiebeln 
mit Butternusskürbis, Blattspinat und Joghurtlabneh
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Safran-Honigbirnen mit Vanillesauerrahm und Mandelkrokant aus dem Gläsli 

Tischreservationen möglich unter 062 521 21 10
   

Freitag, 1. November 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert
AUSVERKAUFT

Lässer & Lenz
Mittelland

Der Gitarrist Max Lässer spielt den Soundtrack zu Pedro Lenz’ Geschichten vom Lebensgefühl im Mittelland. Sobald Max Lässer die Palette seiner Saiteninstrumente zum Klingen bringt, erhalten die Texte von Pedro Lenz eine neue Bedeutung. Bald erzählen die Instrumente eine Geschichte zur Musik der Worte, bald ist es umgekehrt. Lässer und Lenz reisen seit vielen Jahren mit ihren Programmen durchs Land. Dabei haben sie sich immer wieder gegenseitig gehört, gelesen und geschätzt. Nun fanden sie, es sei an der Zeit, ein gemeinsames Programm zu erarbeiten. Was dabei herausgekommen ist, schwankt zwischen Melancholie und Heiterkeit, zwischen Tiefsinn und Blödsinn.

Line-up: Max Lässer (guitars), Pedro Lenz (vocals)

 

Freitag, 15. November 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

CARUSO CHILLOUT ORCHESTRA
LAUSCHANGRIFF DER EXTRAKLASSE

Zusammen mit Roland Schiltknecht, einem der ganz grossen Virtuosen auf dem Hackbrett (zu hören u.a. auch auf Stephan Eichers «Engelberg») präsentiert der Gitarrist und Multiinstrumentalist Roberto Caruso sphärische und melodiöse Klangwelten. Der Schlagzeuger Reto Spörli liefert mit seinem präzisen Drumming das solide Groove-Fundament und der Keyboarder Philippe Kuhn komplettiert das Klangspektrum des Quartetts. Das Repertoire besteht hauptsächlich aus Kompositionen von Caruso, die auf den letzten beiden Alben «Golden Matrix» (2014) und «Honeymoon Deluxe» (2010) veröffentlicht wurden. Die Tracks lassen live viel Raum für instrumentale Improvisation. Stilistisch ist die Band nur schwer einzuordnen. Ihre Musik ist ein kreativer und überraschender Mix aus Alpen- und Orientklängen, eingängigen Melodien mit Popappeal , repetitiven, meditativen Tonfolgen mit modernen und bluesig-jazzigen Anleihen bis hin zu elektronisch, spacigen House- und Dance-Beats. Carusos ausdrucksstarkes Gitarrenspiel, Schiltknechts variantenreiches Hackbrett, Spörlis filigrane Rhythmen und Kuhns exquisite Tastenkunst verschmelzen mit den verwendeten Loops zu einem einzigartigen, unverwechselbaren Sound. Dieses Spannungsfeld verleiht dem Caruso Chillout Orchestra einen ganz eigenen, unwiderstehlichen akustischen Charme, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Line-up: Roberto Caruso (guitars & loops), Roland Schiltknecht (Hackbrett), Philippe Kuhn (keyboards), Reto Spörli (drums & percussion)

  

Freitag, 29. November 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

BLUES MAX IM TRIO
Finderlohn

Max alias Werner Widmer braucht den Blues, um die Geschichten zu transportieren. Blues ist ihm Treiber, Trost und Tanzboden. Er findet auf der Strasse Geschichten und bringt sie über die Bühne zurück zu den Leuten. Der Applaus ist sein Finderlohn. Richard Köchli und seine Slide-Gitarre sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Er wurde unter anderem mit dem Musikeditionspreis des deutschen Buchhandels, mit dem Swiss Blues Award und mit dem Schweizer Filmmusikpreis ausgezeichnet. Sam Köhler ist ein richtiger Schlagzeuger, doch noch lieber spielt er mit Kisten, Brushes und allerhand Schüttelzeug. Das muss man gehört haben!

Line-up: Werner Widmer (vocals & guitars), Richard Köchli (guitars), Sam Köhler (drums)

  

Freitag 13. Dezember 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

SANDY PATTON
«The Saga of Reflective Perspectives»

Classic meets Jazz. Das Herz von Jazzsängerin Sandy Patton schlägt auch für klassische Werke der europäischen Romantik. Als kleines Mädchen war sie oft bei Onkel Ben, einem klassischen Konzertpianisten, zu Besuch. Die meisten Werke lernte sie bei ihm kennen, andere entdeckte sie später bei ihren Recherchen. Ein anderer Onkel spielte Trompete, von ihm lernte sie den Jazz kennen. Und bei den Baptisten kam sie in Kontakt mit dem Gospel. Vieles an musikalischer Lebenserfahrung kommt in den Kompositionen des Programms «The Saga of Reflective Perspectives» zusammen. Sie wird dabei von einem hochkarätigen Ensemble begleitet!

Line-up: Sandy Patton (Gesang), Vincent Millioud (Geige/Quartett-Meister), Joanna Zaremba (2. Geige), Adrian Häusler (Bratsche), Lina Luzzi (Cello),Thomas Dürst (Kontrabass) Slawomir Plizga (Gitarre, Arrangements und musikalische Leitung)

  

Freitag, 20. Dezember 2019, Türöffnung 18.00 Uhr, Beginn: 19.00 Uhr

HEIDI HAPPY
CHRISTMAS SONGS & DINNER

Auf ihrer Weihnachtstour macht Heidi Happy auch in der Konservi Seon Halt. Mit dem Pianisten Ephrem Lüchinger bringt sie ein Programm zum Schwelgen auf die Bühne. Heidi Happy singt amerikanische Weihnachtsklassiker wie Dean Martins «Let it Snow» oder Frank Sinatras «Walking in a Winter Wonderland» und reduziert sie aufs Wesentliche. Dabei kommen ihre sanfte, warme Stimme und Ephrem Lüchingers subtile Begleitung ganz besonders stimmungsvoll zum Tragen – ein Abend zum Verweilen und Schwelgen in der Konservi Seon. Auch dank der Küche von Klaus-Dieter Bahnsen. Während der Veranstaltung serviert er ein Dreigangmenü (auf Wunsch vegetarisch), abgestimmt auf das Programm von Heidi Happy und Ephrem Lüchinger. Dazu im Angebot sind auch ein paar Raritäten aus dem Sortiment der Weinhandlung am Küferweg, die für diesen Abend bereitgestellt werden. Die Luzernerin Heidi Happy begann ihre Karriere 2006. Bisher sind nur Alben mit Eigenkompositionen entstanden. Zudem spielt sie mit Yello, Stephan Eicher und Scott Matthew. Ephrem Lüchinger ist Pianist und Produzent im Bereich Jazz, Pop und elektronische Musik und komponiert für Film und Theater. 

Der Preis pro Person fürs Nachtessen und Konzert ohne Getränke beträgt 90 Franken. Nur Vorverkauf möglich!

Line-up: Heidi Happy (vocals), Ephrem Lüchinger (piano)

  

 

Freitag, 17. Januar 2020, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

MIKE MÜLLER
GEMEINDEVERSAMMLUNG

Raoul Furrler ist Gemeindepräsident, oder besser gesagt: Er war es. Wie es dazu kam und wer da alles eine Rolle spielte, wird in «Heute Gemeindeversammlung» erzählt. Nach «Elternabend» und «Truppenbesuch» zeigt Mike Müller seinen dritten Soloabend. «Heute Gemeindeversammlung» ist nicht mehr Dokumentartheater mit Originalzitaten und Videos, sondern die reine Fiktion des Politikbetriebes auf kleinster Flamme, der Gemeindepolitik. Hier wird die Suppe heisser gegessen, als sie gekocht wurde. Neben den üblichen Geschäften um Schulkommission, Einbürgerung oder Bauprojekten geht es um die Fusion mit einer Nachbargemeinde. Bleibt man selbstständig oder will man Kosten sparen? Es gibt viele Voten, einen zunehmend aufgebrachten Gemeindepräsidenten und eine Gemeindeversammlung, die aus dem Ruder läuft – alles gespielt von Mike Müller.

Line-up: Mike Müller

  

 

Freitag, 31. Januar 2020, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

PETER SCHÄRLI: «Peace Now!»

CD-TAufe

Peter Schärli macht auch mit seinem neuen Projekt auf subtile Weise die Magie, das Unfassbare der Musik hörbar. Er verdichtet in seinen Kompositionen die Wahrnehmung von Wanderungen durch die Natur, die Jahreszeiten, das Leben, die heilen und die unheilen Welten. So entsteht eine fantastische Musik, die auch jenen Menschen gefällt, die meinen, sie mögen keinen Jazz.

Line-up: Silke Eberhard - Altsax, Jean-Jacques Pedretti - Posaune, Peter Schärli - Trompete, Christian Weber - Bass, Norbert Pfammatter - Schlagzeug

  

 

Freitag, 7. Februar 2020, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

LARUS UND SLOW
DOPPELKONZERT

Ein Abend, zwei Konzerte. Mareille Merck, Bandleaderin von Larus, und Lydia Schulz, Singer-Songwriterin mit Banjo, aka SLOW– zwei Projekte, zwei charismatische Powerfrauen. Was die beiden verbindet? Das Erzählen von persönlichen Geschichten. Töne, Melodien, Akkorde – jeder musikalische Parameter steht für einen Baustein der Erzählung, einen Farbtupfer im musikalischen Gemälde. Klanglandschaften werden erschaffen, Kompositionen und Improvisationen heben uns empor und tragen uns über belebte Strände, weite Felder, felsige Küsten und einsame Wälder. Im Gepäck die Liebe zum Detail, gepaart mit dem Gespür für das grosse Ganze. Im ersten Teil des Konzerts stimmt uns SLOW ein, anschliessend wird Larus die Fäden weiterspinnen.

Line-up: / Slow / Lydia Schulz - Komposition, Gesang, Banjo / Larus / Mareille Merck - Komposition, Gitarre, Florian Bolliger - Kontrabass, Janic Haller - Schlagzeug

  

 

Freitag, 14. Februar 2020, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

THE DEAD BROTHERS
 

Die Dead Brothers sind eine Klasse für sich. Ein «Funeral Orchestra», das mit ihrem Death Blues tief in die Seele eindringt. Rau, aber mit erfrischenden Klängen aus der Folkmusik, psychotischem Punk, Bluegrass, der zu Blackgrass wird, Rock’n’Roll und Weltmusik. «Without death, life should make no sense.» In diesem Sinn holen The Dead Brothers für ihren Auftritt Tuba, Banjo, Violine, Harmonium, die alte Hopf-Gitarre mit dem für die 1960er-Jahre typischen Twang-Sound, eine Marching Drum und andere Perkussionsinstrumente aus dem Grab. Mit dem neuen Album «Angst» im Gepäck spielen sie Death Blues, eine raffinierte Mischung aus den lieblichen Klängen der Folkmusik, psychotischem Punk, Bluegrass, der zu Blackgrass wird, Rock’n’Roll und Weltmusik. Vor über 20 Jahren in der Schweiz gegründet, spielten sie in kleinen, grossen und wechselnden Besetzungen von vier bis sieben Brothers und Sisters in allen möglichen oder auch unmöglichen Orten über den gesamtem europäischen Kontinenten verteilt bis Russland, aber auch in Brasilien oder Argentinien. In alten Theatern, auf grossen Festivals, in Zirkuszelten, Rockclubs, Kirchen, in zu kleinen dunklen Bars und auch schon in einer vom Publikum überfüllten Seitenstrasse neben einer Konzerthalle in Athen, um nach einem ausverkauften Konzert noch eine lange Zugabe zu spielen. Banjo, Violine, die alte Hopf-Gitarre mit dem typischen 1960er-Jahre Twang-Sound, Megafon, grosse Tuba, dicke Marching Drum und diverse Perkussionsinstrumente für die Rhythmussektion sorgen in den Händen der Dead Brothers für eine Atmosphäre aus wohliger Wärme und kalten Schauern. Ein Konzert ist keine Party, sondern eine Zeremonie, durch die das Publikum von Sänger Alain Croubalian geführt wird, um dabei beinahe wie hypnotisiert jede Geste und jeden Ton für immer zu verinnerlichen. Ob Blues-Freaks, Rock’n’Roller-, Folk- und Welt-Musik-Anhänger, Punks oder sonst eine schräge Klientel, alle werden auf eine dramatische Reise durch die musikalische Welt der Dead Brothers mitgenommen.

Line-up: Alain Croubalian - Gesang, Gitarre, Banjo, Matthias Lincke - Violine, Mandoline, Gesang, Dide Marfurt - Strings, Harmonium, Perkussion, Resli Burli - Harmonium, Strings, Perkussion, Leon Schätti - Tuba

  

 

Freitag, 28. Februar 2020, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

TOBIAS CARSHEY BAND
 

Der Wert eines Menschen wird an seinem Guthaben und seinem beruflichen Erfolg gemessen, und der Konsum kann schon längst seine hässliche Fratze zeigen, ohne mit den Konsequenzen rechnen zu müssen, während narzisstische Alpha-Männer Risiko spielen. Und die Liebe? Nur ein weiterer Besitz für die Trophäensammlung. Man spürt, wie die Wut im Magen kocht. Doch diese Wut kann man in der virtuellen Realität leicht unterdrücken. Da brodelt sie sediert weiter. Tobias Carshey hat sich aus der isolierenden Depression rausgewunden und bricht nun aus. Nach seinem Erstling «Bye Bye» folgt das Album «Semicolon». Der Titel ist eine Anspielung auf den gleichnamigen Tattoo-Trend, der Menschen, die einen Suizidversuch überlebt haben, daran erinnern soll, dass ihr Leben weitergeht. Die Songs sind erdiger und auch ironischer als bei seinem Vorgänger. Carshey lässt sich mehr Zeit für die Musik und gibt der Band mehr Platz um auszubrechen. Energetisch und intim zugleich. Für Leute die Tom Waits und die Eels mögen.

Line-up: Tobias Carshey - Gesang, Gitarre, Giuliano Sulzberger - Gitarre, Olivier Werlen - Bass, Nici Struchen - Schlagzeug, Ramon Ziegler - Tasten

  

 

Freitag, 13. März 2020, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

KÄNZIG & KÄNZIG
 

Erste gemeinsame Konzerttour von Onkel und Nichte. Er gilt als fester Bestandteil der internationalen und nationalen Jazzszene, ihre glasklare Stimme ist eine der prägnantesten der jüngeren Schweizer Musikgeschichte. Und doch kreuzte die Karriere des renommierten Kontrabassisten Heiri Känzig den beruflichen Werdegang seiner erfolgreichen Nichte und Popmusikerin Anna Känzig lange nicht. Erst kürzlich brachte ein Veranstalter den Jazzmusiker auf die Idee, doch mal mit seiner Nichte aufzutreten. Dieser musikalische Anlass fand nicht nur beim Publikum sehr grossen Anklang, sondern bereitete auch den beiden Musikschaffenden auf der Bühne derart viel und offensichtliche Freude, dass jetzt – begleitet von einem Pianisten und einem Schlagzeuger – eine kleine Konzerttour ansteht. Nach ein paar intensiven Songwriting Sessions wurde das Repertoire für die Tour nun noch mit eigenen Kompositionen ergänzt. Känzig und Känzig verbindet nicht nur ihre Verwandtschaft und der damit einhergehende gemeinsame Name: Beide Profimusiker probieren gern Neues aus und sind frei in ihrem Denken und Schaffen. Heiri Känzig ist überzeugt: «Gute Musiker können mit jedem Musikstil etwas anfangen.» So experimentiert auch Anna immer wieder gern mit diversen Musikrichtungen und fühlt sich in mehreren Genres daheim. Und wenn sich dann in Känzig & Känzigs gemeinsamen Auftritten jazzige Elemente mit poppigen Stellen mischen und beide ihre eigentlichen Gefilde passagenweise verlassen, entsteht eine einzigartige Chemie und ganz besondere Atmosphäre, der man unbedingt beiwohnen möchte.

Line-up: Anna Känzig - Gesang, Heiri Känzig - Kontrabass, Jean Paul Brodbeck - Flügel, Dominik Burkhalter - Schlagzeug

  

 

Freitag, 20. März 2020, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Show

DER MEISTER UND MAX
FILM VON MARCEL DEREK RAMSEY

Max (Max Rüdlinger), der Inbegriff des Spiessbürgers, der sich nichts traut, streng nach Konventionen lebt und nie zufrieden ist mit sich und der Welt, ist eigentlich eine fiktive Figur - Geboren aus der Fantasie des Filmemachers Clemens Klopfenstein, der auch Max’ Angebetete Christine (Christine Lauterburg) und seinen treuen Freund Polo (Polo Hofer) erschuf. Bereits seit langem hat der Regisseur allerdings eine Schaffenskrise. Und so geistern seine fiktiven Figuren nun in der Filmwelt ihres Schöpfers herum, gefangen im ewigen Leben. Als Max sich einmal mehr in die lebenshungrige Christine verliebt, von dieser aber zurückgewiesen wird, da sie ihn einen viel zu lebensunlustigen Langweiler findet, fasst er einen Entschluss: Er sucht seinen «Meister» auf in der Hoffnung, dass dieser ihn von seiner Verdammung zur immer gleichen Rolle befreit. Und erhält eine ganz besondere Erlaubnis ...

FILMHISTORISCH EINZIGARTIG: Der Kompilationsfilm, montiert aus den Werken Clemens Klopfensteins, wagt etwas, was in der Filmgeschichte bisher einzigartig ist: Er erzählt auf Basis des Werks eines einzigen Regisseurs eine neue, ganz eigenständige Geschichte, die zugleich die Essenz des Filmemachers spürbar macht.

«Ein Grund zum Feiern: ‹Der Meister und Max› ist intelligentes Film-Recycling, ein gewitztes und zugleich liebevolles Mosaik aus Filmen von Altmeister Clemens Klopfenstein» Till Brockmann, NZZ

«Ein cineastisches Bravourstück, das Lust macht, Klopfensteins Kult-Filme (wieder) zu entdecken» Christian Jungen, NZZ am Sonntag

«Hinreissend! Ein originelles, bezauberndes Kino-Gedicht von stupender Schönheit» Sandrine Marques, Le Monde

«Ein hochtalentierter Regisseur, der sich etwas völlig Neues einfallen liess» Herbert Spaich, SWR

«Auf kluge, ja geradezu virtuose Weise wird das Lebenswerk Klopfensteins in eine neue Rahmenhandlung hinein montiert» Andreas Kilb, FAZ

Film von Marcel Derek Ramsey, mit Podiumsgespräch geführt von Monika Schärer mit Max Rüdlinger und Marcel Derek Ramsay

  

 

Freitag, 27. März 2020, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

DIE KOMMENDE GENERATION
UNTER DER LEITUNG VON WOLFGANG ZWIAUER

HSLU NEW JAZZ CONCERT BAND Edition 2019/2020 unter der Leitung von Wolfgang Zwiauer Das Institut Jazz und Volksmusik der Hochschule Luzern – Musik stellt als Weiterführung der Reihe «Die nächste Generation» eine Concert Jazz Band auf die Beine und sucht den Kontakt zum kulturellen Publikum, und das nicht ausschliesslich in der Innerschweiz. Das klingt ambitiös und ist es auch!

«Wir suchen und erfinden gemeinsam ein Repertoire, das uns entspricht und nahegeht. Dabei schauen wir nicht einfach nach Amerika oder greifen nach den Sternen und Stars – wir finden genau das Etwas, das mit uns zu tun hat, und so präsentieren wir uns!»

«Was machen Jazzmusikerinnen und -musiker eigentlich genau, und wie oder was denken sie heutzutage in der Schweiz, einigermassen weit weg von den Weltmetropolen der Musik? Wir kommen nach Seon, in den gut klingenden Club im Niemandsmittelland, und bringen Licht ins Dunkel. Wir spielen natürlich, erklären uns aber auch, und es soll spannend werden, weil jede und jeder eine ganz eigene Geschichte mitbringt.»

Dozent und Bassist Wolfgang Zwiauer, der hier seine Wunschbesetzung mitbringen darf, war bereits dreimal als Sideman in der Konservi – mit Hendrix Ackle, Shirley Grimes und Mich Gerber. Im richtigen Leben ist er ebenso Rockmusiker bei Züri West wie mit Berliner Free Jazzern oder klassischen Musikerinnen und Musikern unterwegs. Aber wie passt das alles zusammen? Jazzerinnen und Jazzer lernen ihr Instrument kennen und steuern das im Rucksack verfügbare Wissen in immer neuen Spielsituationen bei. Es wird also allem voran eine Begegnung sein zwischen dem Publikum und der nächsten und aufstrebenden Generation von Musikerinnen und Musikern, die sich mit aktueller Musik, nennen wir sie Jazz, auseinandersetzen.

Line-up: Wolfgang Zwiauer - Leitung, Bässe, Elektronik, Norma Haller - Gesang, Elian Frei - Gesang, Jérémy Lenoir - Pianos, Klara Germanier - Gitarren, Martin Gilgen - Trompete, Flügelhorn, Patrick Widmer, Schlagzeug, Perkussion, TBC, Saxofon

  

 

Donnerstag, 9. April 2020, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

HÄUSERMANN, KÄPPELI, MEIER UND URSIN
 

Drei aufgeweckte Herren, das Trio Ruedi Häusermann, Marco Käppeli und Claude Meier, ziehen sich übers Jahr unbemerkt in ihre Improvisationskammer zurück. Frühling, Sommer und dahinter – gleich der Herbst und bald der Winter. Sie tauchen tief in die Welt der UME-Lieder von Ruedi Häusermann ein. Es sind zarte, einfache Melodien, die den Musikern als Aufklang für ihre verwinkelten Traumreisen dienen. Lieder ohne Worte. Ein entschlossenes Vortasten zu den vernebelten, kühlen, überhitzten, festlich ausgekleideten Klangräumen. Zu den Musikern gesellt sich der wunderbare Schauspieler und langjährige Weggefährte des Trios Herwig Ursin. Mit Ursin bietet die «UME-Lieder-Kollektion» ein Konzert, das Fenster öffnet in die Welt des einzigartigen russischen Schriftstellers Daniil Charms (1905–1942), dessen Texte oft plötzlich von der Komik eines absurden Alltags in groteske Szenen kippen. 1927 gründete er die avantgardistische Künstlervereinigung OBERIU mit, welche die Berechtigung verschiedener Kunstrichtungen – Literatur, Bildende Kunst, Theater und Film – nebeneinander forderte. «Allmählich verliert der Mensch seine Form und wird zu einer Kugel. Und zur Kugel geworden, verliert er alle seine Wünsche.» Daniil Charms

Line-up: Ruedi Häusermann – Klarinette, Flöten, Örgeli und Baritonsax, Marco Käppeli – Schlagzeug, Asa Chan, Claude Meier – Kontrabass, akustische Bassgitarre, Herwig Ursin - Sprache

  

 

Samstag, 25. April 2020, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

ROMERO TRIO
 

Der in Argentinien geborene, in New York lebende Gitarrist spanischer Herkunft verzaubert mit einer wahrlich weltumspannenden, feurigen Musik. Der Erfolg der internationalen World-Latin-Music-Sensation ist unglaublich. Neben einem Grammy hat es ihm auch schon viele weitere Preise eingebracht. Es sind die Saiten von Romero, die hier im Vordergrund schwingen und mit viel Gefühl begleitet werden vom E-Bassisten Dudu Penz aus Brasilien und dem Perkussionisten Rodrigo Rodriguez aus Columbien. Beides grossartige Musiker, die in der Latin Music zu Hause sind und schon mit vielen Grössen schon aufgetreten sind. Flamenco, Jazz, mediterrane Klänge und orientalische Einflüsse, das sind die Kompositionen, leidenschaftlich und romantisch vom Trio vorgetragen. Es erwartet den Besucher eine virtuose Musikreise über alle Grenzen hinweg. Romero spielte im Trio mit Al Di Meola und Paco di Lucia sowie mit John McLaughlin, Alicia Keys und vielen anderen hochkarätigen Musikern. Dudu und Rodrigo sind mit George Benson, Carlos Santana und vielen anderen grossartigen Musikern auf der Bühne gestanden.

Line-up:
ROMERO - Gitarre, Cajon, Gesang

Dudu Penz - Bass
Rodrigo Rodriguez - Congas, Perkussion


  

 

Freitag, 15. Mai 2020, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

COLIBRI
 

Die kunterbunte Truppe um den Gitarristen Disu Gmünder, bekannt von Patent Ochsner, macht mit ihrem Mix aus Neo-Folk, World, Pop und Elektro die Welt etwas besser. Kunterbunt, tanzbar, mehrsprachig, unverblümt, ohne Hand vor dem Mund. Auf ihrem neuen Album «Amore e Utopia» geben Colibri alles. Es ist ein munteres Fabulieren über post-kapitalistische Gemeinschaftsformen, archaische Tribes, Frieden, Eros und Chaos. Sängerin Nicole Wiederkehr, Disu Gmünder, Chrigu Rechsteiner (Geige, Kontrabass) und Röfe Huwyler (Drums) zelebrieren ihr freigeistiges Musikantentum zwischen Neo-Folk, World, Pop und Elektro.

Line-up:
Nicole Wiederkehr – Gesang

Disu Gmünder – Guitarre, Akkordeon, Tasten, Oud, Gesang
Chrigu Rechtsteiner – Geige, Bass, Mandoline
Rolf Huwyler – Schlagzeug, Perkussion

Gäste:
Daniela Bertschinger – Geige, Posaune, Gesang
Nadja Stoller – Wurlitzer, Gesang



  

 

Freitag, 22. Mai 2020, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

THE GREAT HARRY HILLMAN
 

The Great Harry Hillman ist elf Jahre nach ihrer Gründung noch immer die gleich besetzte Formation von vier junggebliebenen Musikern, die experimentierfreudig ihren Kollektivsound weitertreiben. Nach ausgiebigen Touren in Europa, Japan und Russland haben sie diesen Sommer an drei Abenden in einem Berliner Club die Aufnahmen für ihr viertes Album eingespielt. Nach gezielten Studio-Produktionen wurde diesmal versucht, stärker die Energie und die oft überraschenden Momente eines Live-Konzertes mitzunehmen.

Der Bandsound lebt weiterhin von Klanggeweben und atmosphärischen Sound-Texturen, ist aber in seinen Mischungen aus Jazz, Rock und Improvisation deutlich energischer und lauter geworden. Die Band balanciert zwischen Transparenz und Exploits und absorbiert permanent neue Einflüsse. 2015 gewann sie den ZKB-Jazzpreis im Moods. Ihr letztes Album erschien auf dem renommierten US-Label Cuneiform. Ihre Kreativität findet sich auch in den Album-Covers und in den Videos, mit denen sie oft augenzwinkernd an ihren Namensgeber erinnern, den amerikanischen Hürdenläufer und mehrfachen Olympiasieger Harry Hilllman.

Line-up:
Nils Fischer – Bassklarinette
David Koch – Gitarre
Samuel Huwyler – Bass
Dominik Mahnig – Schlagzeug



  

 

Freitag, 5. Juni 2020, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

ANDREAS SCHAERER
A NOVEL OF ANOMALY

Zusammen mit seinem angestammten Duo-Partner, dem Drummer Lucas Niggli, trifft Schaerer auf den italienischen Akkordeonisten Luciano Biondini und den finnischen Gitarristen Kalle Kalima. Poetisch ist das Programm, wenn Biondini jazzige Italianità serviert, kühl und rau hingegen, wenn Kalima seine elektronisch verfremdeten Klänge einschaltet – zwischen den Welten generieren die Vier eine geballte Energie!

«A felicitous match of temperaments, energies and signatures.» All About Jazz, 2017

Line-up:
Andreas Schaerer - Gesang
Kalle Kalima - Gitarre
Luciano Biondini - Akkordeon
Lucas Niggli - Schlagzeug