Freitag, 26. Oktober 2018, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

DEAR ELLA

TRIBUTE TO ELLA FITZGERALD

Ella Fitzgerald (1917–1996) prägte mit ihrer einzigartigen, frischen und swingenden Art zu singen den Jazz wie kaum eine andere Sängerin. Stücke von Cole Porter, George Gershwin und Thelonious Monk wurden durch sie zu Klassikern der Jazzgeschichte. Die Schweizer Jazzsängerin Daniela Larkin und der Pianist Thomas Lüscher lassen die Ikone lebendig werden!

Daniela Larkin (vocals)
Die Schweizer Jazzsängerin mit amerikanischen und österreichischen Wurzeln studierte nach der Matura Jazzgesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik in Basel. 2006 wechselte sie an die Hochschule Luzern, wo sie im Mai 2009 als Musikerin MH/Master of Arts in Music (Musikpädagogik Jazzgesang – Prädikat mit Auszeichnung/summa cum laude) abschloss.

 Thomas Lüscher (piano)
Thomas musizierte mit namhaften Musikern und Formationen wie Tiger Okoshi, Lionel Loueke, Frank Möbus, Oscar Stagnaro, George Robert, Tobias Preisig, Christoph Grab, dem Argovia Philharmonic Orchestra und vielen weiteren wunderbaren Künstlern. Er war Artist in Residence im Jazzclub Moods Zürich im Februar 2017 und Preisträger der Pro Argovia-Stiftung 2017/18. Er tritt mit seinem eigenen Trio und im Duo mit Daniela Larkin auf.


    

Samstag, 27. Oktober 2018, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert
Fremdveranstaltung - Eintritt frei. Kollekte.

CD-TAUFE

«honzverlochete» 
MUULWORF & TONGRUEB

Muulworf & Tongrueb erzählen wahre Geschichten und erfundene Wahrheiten, fein verpackt in wunderschönen Melodien und organisch warmen Klängen akustischer Instrumente. Gesungen wird in Schweizer Mundart und Englisch. Stilistisch bewegt sich das Duo zwischen melodiösen Popsongs, fröhlichem Folk, zynischem Blues und tiefsinnigen Balladen. Das umfangreiche Repertoire der beiden erfahrenen Live-Musiker besteht ausschliesslich aus Eigenkompositionen. Das Duo befindet sich aktuell in der Produktion der neuen Muulworf & Tongrueb CD «Honzverlochete». Geniesser von purer und ehrlicher Musik werden voll auf ihre Kosten kommen.

 

Freitag, 2. November 2018, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

Peter Schärli BiG Trio

feat. Glenn Ferris & Sandy Patton

Vor einem Jahr eröffneten sie die Konservi, nun spielen sie erneut auf. Das Peter Schärli Trio mit Glenn Ferris und diesmal mit der Sängerin Sandy Patton. Kann Jazz erfrischend und unkonventionell sein und gleichzeitig auch dem Gelegenheitshörer gefallen? Für den Trompeter Peter Schärli kein Problem. Seit über vier Jahrzehnten setzt er sich genüsslich zwischen die Schubladen Avantgarde und Tradition. Melodiös, entspannt, transparent. Die Musik von Peter Schärli gefällt vielen Menschen, die meinen, sie mögen keinen Jazz. Thomas «Fungo» Hausmann vom Bären-Team Birrwil hatte die Programmidee.

Line-up: Sandy Patton (vocals), Antonia Giordano (guitar, vocals), Peter Schärli (trumpet), Glenn Ferris (trombone), Hans-Peter Pfammatter (piano), Thomas Dürst (bass)
Bild: Dragan Tasic


  

Freitag, 30. November 2018, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

GIGI MOTO «LOCAL HEROES»

Na endlich: Das neue Album von Gigi Moto ist da! Auf ihrem Neunten zeigt sie uns die Essenz ihres Schaffens: Seele, Groove und Mut. «Local Heroes» ist roh, bluesiger Soul mit Rock'n'Roll, aufgenommen im Wohnzimmer, reduziert und nicht aufgeblasen. Diesmal kommen sie uns ganz nah, Gigi Moto mit ihrer einzigartigen Stimme und Jean-Pierre von Dach mit seiner unverkennbaren Gitarre. Hier spielen Meister ihres Fachs und gegenseitig schaukeln sie sich zu Grossem hoch. Das Ergebnis ist betörend.Die elf neuen Geschichten sind Oden an das kleine Leben - unverbraucht und frisch, rauchig oder verschlafen, mal zart, mal frech, immer echt. Jeder Track hat Seele im Übermass, besticht durch eine besondere emotionale Reife und klingt völlig befreit vom Druck, sich musikalisch festlegen oder den kommerziellen Erfolg suchen zu müssen. «Local Heroes» heisst das neue Album, ein Hoch auf das Grosse im Kleinen, das Destillat einer langen Karriere. Gigi Moto und Jean-Pierre von Dach: Seit 25 Jahren verzaubern sie ihr Publikum auf der Bühne. Im Trio mit ihrem Bassisten Roland Sumi stellen sie sich wieder mal ihrem ewigen, lieben Lampenfieber und tun das, was sie am besten können: Musik machen, die etwas mit dir macht.
 
Line-up: Gigi Moto (vocals), Jean-Pierre von Dach (guitars, loops), Roland Sumi (bass, accordion)


  

Freitag, 14. Dezember 2018, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

MARC SWAY AKA «JOHNNY MARRONI»

Die verrückte Familie Marroni mit ihrer verrückten Weihnachtsgeschichte. Lieder, Geschichten und Situationskomik zeichnen einen Abend mit Johnny Marroni und seinen Freunden aus. Entsprungen ist die Idee im Dezember 2014 als Marc Sway in Olten ins kalte Wasser geworfen wurde und sich mit einer Carte Blanche des Oltener Kultur-Adventskalenders auf einer Theaterbühne wiederfand. Er und seine Mitmusiker improvisierten was das Zeug hielt rund um die Adventsgeschichte, sodass sich das Publikum vor Lachen kaum erholen konnte. Da erwachte bei Marc Sway der Wunsch nach mehr. So gibt es nun nach zwei Erfolgstourneen 2015 und 2017 mit weiterentwickelten Johnny Marroni-Programmen. Das Humorfestival Arosa hat die Marronibrüder, wie sie sich heute nennen, nach dem Auftritt im Dezember 2017 vom Fleck weg für die Hauptbühne im 2018 gebucht. So wird die Familie Marroni auch diesen Winter wieder ein paar auserwählte Bühnen dieses Landes unsicher machen!

Line-up: Marc Sway aka Johnny Marroni (akustische Gitarre, Gesang & Geschichten), Simon Winiger aka Simon Marroni (Bass, Gesang), Greg Galli aka Fifty Shades of Grey Marroni (Tasten, Gesang), Simon Kistler aka Simon Marroni (Rhythmus, Allerlei, Gesang) und wichtigste Nebenrolle

  

Freitag, 11. Januar 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

Stiller Has Duo

mit Boris Klečić als Gast

Songperlen aus dem Fundus von 29 Jahren Stiller Has. Hasen-Lieder, neu arrangiert für Piano und mit viel Interpretationsfreiraum für Endo Anacondas unverkennbare Stimme. Mit dabei das eine oder andere neue Lied – ob wohlbekannt oder neu, überraschen wird dieses Duo! Sein Hans im Glück hat Depressionen, Bambi fährt auf Sadomaso ab, und selbst der Teufel muss zur Therapie. Natürlich macht ihn Tischleindeckdich krank, und das Schlaraffenland gibt es nur mit Magenband, aber an „Märli“ will Endo Anaconda trotzdem glauben. Und nebenbei unsere kleine Welt sezieren, auf der Suche nach dem letzten Paradies, «wo’s nid so yklemmt isch wie hie». Bittersüss sind die Mundart-Verse, in denen Endo Anaconda der Gesellschaft ganz in Tradition der Brüder Grimm seinen Zerrspiegel vorhält. Erzählen mit düsterer Wucht, aber auch mit Selbstironie und nuancierter Poesie vom Leben in einer komplizierten Welt, handeln von den Facetten des Lebens, die er samt ihren Schattenseiten nicht nur aus Büchern kennt. Wie die Neue Zürcher Zeitung einmal schrieb, «Endo Anaconda beschreibt und besingt die Befindlichkeit in der Schweiz wie niemand sonst». Mag die Realität hart und desillusionierend sein, der venusbergerfahrene Troubadour bleibt unbeugsam: «Man muss glauben, dass es etwas Gutes im Menschen gibt. Man muss.», und pocht bar jeder Ironie auf das Argument des Herzens: «Die Liebe ist der einzige Ausweg».

Line-up: Endo Anaconda (vocal), Roman Wyss (piano) und Boris Klečić (guitar)

  

Freitag, 25. Januar 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

Mich Gerber

All Star Jam Band

Contemporary double bass music meets India. Durch eine Carte blanche in einem renommierten Club anfangs 2013 ist eine spannende Formation entstanden, die Mich Gerber All Star Jam Band. Mit dieser neuen Zusammensetzung betreten vier hochkarätige Musiker Neuland und begeben sich auf eine spannende Reise. Mit Al Comet (The Young Gods) an der Sitar, Wolfgang Zwiauer an Bass und Mandocello und Andi Pupato an Perkussion, betreten vier hochkarätige Musiker Neuland: sie kreieren einen groovigen Sound, der an ein Revival der Jamband Tradition erinnert und gleichzeitig ein 80 Minuten langes Raga ist, ein grosser musikalischer Bogen mit einem einzigen Grundton. Die Verbindung ist das Interesse an Technik und Intonation der Musik der Kulturen und deren Spiritualität. Das Resultat ist wunderbar frische, überraschend vielseitige und beseelte Musik.

Line-up: Mich Gerber (double bass), Al Comet (sitar), Wolfgang Zwiauer (mandocello, bass) und Andi Pupato (percussion)

   

Freitag, 1. März 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

Nik Bärtsch's Ronin

Neues Album: «Awase»

«Ritual Groove Music» und «Zen-Funk» nennt der Schweizer Komponist und Pianist Nik Bärtsch die Musik seines weltweit gefeierten Quartetts Ronin. Seit 2001 folgt die Band überaus erfolgreich einer durchgehenden Ästhetik: mit minimalen Mitteln maximale Wirkung zu erzielen. Funk, Jazz, neue Klassik und Klänge japanischer Ritualmusik verschmelzen bei Ronin zu einem eigenen Stil, der stetig und konsequent weiterentwickelt wird. Das Ergebnis ist eine groovende, hoch differenzierte Musik, zusammengesetzt aus wenigen Phrasen und Motiven, die immer wieder neu kombiniert und überlagert werden und damit eine geradezu magische Sogwirkung und Anziehungskraft entfaltet. Ihre Konzerte im Poisson Rouge in New York und auf dem London Jazzfestival wurden vom Wallstreet Journal und All About Jazz in deren Jahreslisten für die besten Liveshows – und standen damit auf dem gleichen Rang neben Konzerten von Björk, Patti Smith, Feist, Radiohead. Sechs Jahre sind seit dem letzten Ronin-Veröffentlichung «Llyria» vergangen, jetzt ist mit «Awase» endlich ein neues Album der fantastischen Band erschienen. «Awase», ein Ausdruck aus der Kampfkunst, bedeutet so viel wie verschmelzen oder harmonisieren, Energien aufeinander abstimmen – eine treffende Metapher für die aufgeweckte Präzision, die mosaikartigen Grooves und den graziösen Minimalismus von Nik Bärtsch's Ronin.

Line-up: Nik Bärtsch (piano), Kaspar Rast (drums), Thomy Jordi (electric bass) und Sha (sax & bass clarinet)

  

Donnerstag, 21. März 2019, ab 18 Uhr: Essen und Trinken, 20.15 Uhr Konzert

Gardi Hutter

«Gaia Gaudi»

Glücklicherweise sterben wir. Es herrschte sonst ein wüstes Gedränge auf Erden. Nirgendwo freie Sitzplätze! Und die Theaterplätze für heute Abend hätten Sie wohl schon vor Jahren reservieren müssen. Der Tod schafft Raum für nachfolgende Generationen - und ermöglicht so Verlebendigung. Gardi Hutter, alias Hanna, hat Übung im Sterben. In bisher acht Stücken war sie am Schluss sieben Mal tot. Der «clowneske Tod» erlaubt das Lachen über das Schreckliche - das ursprüngliche Lachen, vom Menschen erfunden, um sich mit dem unabwendbaren eigenen Ende auszusöhnen. In Gaia Gaudi ist Hanna von allem Anfang an tot. Das Publikum versteht sofort, Hanna nicht. Von so was Unwichtigem lässt sie sich nicht aufhalten. Es heisst, die Seele eines Verstorbenen bleibe noch eine Weile im Raum. Hannas Seele flattert so ungetrübt, dass der Körper sie genervt packt und hinüber bugsiert: er hört das Rumoren der nächsten Generation. Der Tod ist wie jeder Schlusspunkt auch immer ein Anfang, und in diesem Sinne ein Übergang: für Gläubige in eine andere Welt, für Wissenschaftler in einen anderen Zustand und für Theaterleute in eine andere Phantasie. In Gaia Gaudi geht es um Wurzeln und Flügel. Um Beständigkeit und Erneuerung. Um den grossen Strom von Generationen, die stetig das Leben weitergeben – und sich ab und zu auch auf die Köpfe hauen. Diese Geschichte wird von einer Clownerin, einer Sängerin, einer Tänzerin und einem Perkussionisten erzählt - Überraschungen sind unausweichlich. So wie im wahren Leben.

Line-up: Gardi Hutter, Neda Cainero, Juri Cainero und Beatriz Navarro