Spanien

Toro, Ribera del Duero, Penedès, das sind klingende Namen, wenn die Rede von spanischem Wein ist. Jean-François Hébrard, David Ramos Ducher und Josep Maria Albet i Noya führen vor, was in ihren Anbaugebieten möglich ist. Drei Rotweine – drei Interpretationen.
 

> Aventurer tinto 2022, Albet i Noya
> Corral de Campanas 2022, Quinta de la Quietud
> RD Crianza 2020, Ramos Ducher


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Albet i Noya

Josep Maria Albet i Noya zählt zu den Wegbereitern eines zeitgemässen Weinbaus in Katalonien, ja in ganz Spanien. Früh schon stellte er seine Produktion auf biologische Bewirtschaftung um, setzte sich mit der Initiative Clàssic Penedès für eine Schärfung des Profils des Exportschlagers Cava ein und macht nun mit Weinen aus pilzwiderstandsfähigen Sorten Furore – er nennt sie Aventurer. Sie sind das Resultat einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Schweizer Rebsortenzüchter Valentin Blattner. Unterdessen ist Sohn Martì an Bord, und man darf gespannt sein, was sich bei Albet i Noya in Sant Pau d’Ordal in den kommenden Jahren entwickeln wird.


 

Quinta de la Quietud

Quinta de la Quietud, Weingut zur Ruhe, dieser Name ist nicht zufällig gewählt. Es befindet sich ein paar Kilometer ausserhalb des Hügelstädtchens Toro, da wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. 26 Hektaren gilt es zu bewirtschaften, die Parzellen sind durch pinos piñoneros, encinas und almendros, durch Pinien, Eichen und Mandelbäume, abgetrennt, ein Biotop für Vögel und Kleinlebewesen aller Art. Nach 25 Jahren Aufbauarbeit hat sich die Produktion von Jean-François Hébrard bei 70 000 Flaschen eingepegelt. Von Beginn weg setzte man auf biologische Bewirtschaftung.
 

 

Ramos Ducher

Das Anbaugebiet Ribera del Duero ist geprägt von grossen Kellereien. Da fällt der Betrieb von David Ramos Ducher aus der Reihe. Im kleinen Ort Oldemillo de Roa bewirtschaftet er 30 Hektaren Reben, ein Teil davon hatte sein Grossvater bereits in den 1940er-Jahren gepflanzt. Die besten Partien einer Ernte keltert David Ramos Ducher selbst, das ergibt dann jährlich rund 25 000 Flaschen, den Rest der Trauben verkauft er an die Bodegas. Die Weingärten bearbeitet er nach den Prinzipien des biologischen Weinbaus, die ersten zertifizierten Flaschen tragen den Jahrgang 2022.

 

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