Frankreich


So zentralistisch Frankreich regiert wird, so bedeutungsvoll sind seine regionalen Spezialitäten.

Sie werden mit Hingabe kultiviert und setzen weltweit Massstäbe: Ob Weisswein aus dem Burgund, Rotwein aus dem Bordelais und aus Südfrankreich oder Süsswein aus Sauternes, immer handelt es sich um eigenständige, unverwechselbare Gewächse.

Frankreich produziert nach Italien am meisten Wein. Rund ein Drittel der Produktion wird exportiert, insgesamt zu Preisen, wie sie kein anderes Land zu erzielen vermag. Die beiden grössten Absatzmärkte sind Grossbritannien und Deutschland. In die Schweiz gelangen jährlich rund 40 Millionen Liter, das entspricht drei Prozent von Frankreichs Exporten und einem Fünftel der schweizerischen Gesamteinfuhren. Für die sogenannten Fine Wines, die hochklassierten Gewächse aus Burgund und Bordelais, zählt die Schweiz zu den bedeutendsten Abnehmerländern.

In aller Welt gefragt sind die Weine aus der Côte d’Or, wie die Gegend zwischen Dijon und Chalon-sur-Saône heisst. Sie umfasst die Côte de Nuits und die Côte de Beaune, erstere vor allem für ihre Rotweine berühmt, letztere für ihre Weissweine. Sylvain Loichet keltert mit Trauben beider Gebiete, aus der nördlicheren Côte de Nuits einen roten Nuits-Saint-George und einen Weissen Côte de Nuits-Villages, aus der südlicheren Côte de Beaune den Roten Aloxe-Corton und die Weissen Ladoix und den Grand Cru Corton-Charlemagne. Weiter südlich, in der Côte Chalonnaise, befindet sich der Betrieb von Pierre d’Heilly und Martine Huberdeau, der heute von Sohn Lucas geführt wird. Nebst dem Schaumwein Crémant de Bourgogne keltert die Familie weissen Givry und Pinot noir etwa aus der Lage Le Quart Chapeau. Entlang der Rhone liegen die steinigen Parzellen, auf denen die Trauben für den Châteauneuf-du-Pape reifen. Vincent André in Courthézon bereichert unser Sortiment mit je einem Weissen und einem Roten, typischerweise aus einer Vielzahl ganz unterschiedlicher Sorten gekeltert. Aus der Provence stammen die Gewächse von Château La Calisse, seidenfeine Weisse und Rosés sowie lagerbedürftige Rote. Von ganz anderem Charakter sind die Weine aus Hérault, einem Département der Region Languedoc-Roussillon. Im Norden von Montpellier stösst man auf die Domaine Coston. Es ist das Gebiet der Cuvées aus vornehmlich regionalen Sorten. Ebenfalls in Hérault befindet sich die Domaine de Roquemale von Valérie und Dominique Ibanez. Syrah, Grenache, Cinsault und Mourvèdre prägen ihre Rotweinpalette. Ganz in ihrer Nähe,in Montagnac, liegt das Stammhaus der Domaines Paul Mas. Die drei Weine 1892 zeigen eine weitere Facette aus dem Languedoc-Roussillon,dem grössten Weinbaugebiet Frankreichs. Doch was wäre Frankreich ohne Bordeaux? Im Zentrum liegt das Médoc mit seinen ikonografischen Weingütern wie Château Mouton Rothschild und Latour. Zu den feinsten Gewächsen zählen diejenigen aus Margaux. In dieser Appellation liegt auch Gonzague Lurtons Château Durfort-Vivens, ein Deuxième Grand Cru Classé. Unweit von Bergerac thront Château Couronneau. Hier keltern Christophe und Grégoire Piat einen Sauvignon blanc sowie drei Merlot in unterschiedlicher Konzentration. Und aus Sauternes stammt ein unvergleichlicher Süsswein: Jean-Paul Fourcauds Château La Garenne. Aktuell werden in Frankreich offiziell 14 Prozent der gesamten Anbaufläche biologisch bewirtschaftet.

le Blanc
Languedoc-Roussillon
2024 - 50 cl
Château Couronneau
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Fr. 7.85
statt Fr. 9.80
le Rouge
Languedoc-Roussillon
2022 - 50 cl
Château Couronneau
weitere Infos
Fr. 7.85
statt Fr. 9.80
Aloxe-Corton 1er Cru Les Valozières
Burgund
2020 - 75 cl
Domaine Sylvain Loichet
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Fr. 59.00
Bordeaux blanc
Bordeaux
2024 - 75 cl
Château Couronneau
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Fr. 15.00
Bordeaux
2025 - 75 cl
Château Couronneau
weitere Infos
Fr. 15.00
Bordeaux blanc, Chopine
Bordeaux
2025 - 37.5 cl
Château Couronneau
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Fr. 9.80
Bordeaux Supérieur
Bordeaux
2022 - 75 cl
Château Couronneau
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Fr. 17.00
Bordeaux Supérieur, Chopine
Bordeaux
2023 - 37.5 cl
Château Couronneau
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Fr. 9.80