Die Rebe ist in Italien allgegenwärtig: vom Alpenrand im Norden bis zu den Inseln im Süden, die näher bei der Küste Nordafrikas liegen als beim italienischen Stiefel. Hervorragende Winzerinnen und Winzer aus dem Aostatal, aus dem Piemont, aus Venezien, aus der Toskana, aus Apulien und aus Sizilien zeigen, wie unterschiedlich, jedoch immer gut und bekömmlich Wein schmecken kann.
Die kleinste der 20 italienischen Regionen ist das Aostatal. Man findet rare Sorten wie Fumin, Neyret und Petit rouge. Mit der Familie Grosjean bringen wir das Aostatal in die Schweiz. Das benachbarte Piemont hat auch viel zu bieten. So etwa autochthone Weissweine aus der Cortese-, Timorasso- oder Arneis-Traube wie der Gavi aus der Tenuta San Pietro, Carlo Volpis La Zerba oder Agricola Brandinis Le Margherite. Barbera in allen Schattierungen: Süffiges aus dem Stahltank oder vielschichtige, fassgereifte Varianten, wie sie Enrico Rovero auf die Flasche zieht. Etwas im Schatten der Dolcetto, er ist nicht selten heimlicher Tischwein-Liebling der Einheimischen, Brezzas Abfüllung vermittelt, weshalb. Barolos von Brezza und Brandini zählen zu den Aushängeschildern der italienischen Weinkultur und werden weltweit geschätzt. Eine besondere Delikatesse sind auch die süssen Schaumweine Brachetto und Moscato d’Asti mit wenig Alkohol. Und wer das Essen gerne mit einem Destillat abrundet, der ist mit einer Grappa von Simone Rovero gut bedient. Venezien produziert die meisten Weine. Prosecco, Pinot Grigio, Valpolicella, Ripasso und Amarone, so heissen die bekanntesten Gewächse, und Emilio Fidora bietet sie aus einer Hand an – Typizität und Eigenständigkeit zeichnen sie aus. Die Toskana ist das Reich der Sangiovese-Traube. Aus ihr werden sortenrein oder in Verbindung mit anderen Sorten bekannte Rotweine gekeltert. Valeria Viganò und Luca Orsini sind in Panzano im Chianti Classico zu Hause. Jahrzehntelang war Apulien Italiens Weinfass, aus dem sich andere gerne bedienten. Colli della Murgia mit ihren Weissweinen Erbaceo und Tufjano und dem Roten Selvato waren Vorreiter. Amastuola und Masseria Cuturi 1881 zählen heute zu den aufstrebenden Weingütern des Salento, dem Stiefelabsatz Italiens. Catarratto, Grillo, Inzolia, Carricante heissen die wichtigsten weissen Sorten, Nero d’Avola, Frappato, Syrah und Nerello Mascalese sind die bedeutendsten roten Varietäten. Fast alle findet man in einer Form im Küferwegsortiment, gepflegt von Carlo Volpi und den beiden sizilianischen Betrieben Nicosia und Tenuta Gorghi Tondi.
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