Küferweg-Neuheiten

Apulien und Languedoc, in beiden Regionen kommt dem Weinbau eine ganz besonders grosse Bedeutung zu, und beide Gebiete standen lange im Schatten anderer. In den letzten Jahren hat sich im Süden Italiens und Frankreichs ein neues Selbstbewusstsein entwickelt, mit dem Resultat eigenständiger, attraktiver Weine.

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Amastuola, Crispiano

Amastuola, unweit der Hafenstadt Taranto gelegen, geht auf das 15. Jahrhundert zurück.Auf 200 Metern über Meer erbaut, dem höchsten Punkt eines flachen Plateaus, bot die burgähnliche Konstruktion Schutz vor allerlei Ungemach. Typisch für eine Masseria sind die Unterteilung in Herrschaftshaus, Landarbeiterunterkünfte und Wirtschaftsräume,auch eine Kapelle gehört dazu. 1994 erwarb die Familie Montanaro Amastuola und begann umsichtig, die brachliegende Anlage umzugestalten. Sie liegt im Naturschutzpark Terra delle Gravine. Heute stehen 110 Hektaren Weingärten im Ertrag, damit ist Amastuola Apuliens grösster Bioweinbaubetrieb. Ein Schwerpunkt liegt im Anbau von Primitivo.

Masseria Cuturi 1881, Manduria

Die Masseria Cuturi liegt etwas ausserhalb der Stadt Manduria. Camilla Rossi Chauvenet und ihre Familie erwarben vor wenigen Jahren das landwirtschaftliche Gut und erweckten es zu neuem Leben. Sie sind in Padova ansässig und betreiben auch im Valpolicella-Gebiet Weinbau. 1881 begannen ihre Vorgänger auf der Masseria Cuturi mit dem Rebbau. In diesem Jahr heiratete der Grossgrundbesitzer Don Tommaso Schiavoni Tafuri die Contessa Bianca Sabini aus Altamura. Zu ihrer Mitgift gehörten auch Rebstöcke, deren Holz Tommaso Schiavoni sofort in die Lage Conca d’Oro seiner Masseria Cuturi, einpflanzte. Von den 270 Hektaren sind heute 25 Hektaren mit Reben und 80 Hektaren mit Olivenbäumen bepflanzt. Weite Teile bedecken Wälder.

Domaines Paul Mas, Montagnac

Aus einem kleinen Erbe schuf Jean-Claude Mas einen der bedeutendsten Betriebe im Languedoc. So startete er im Jahr 2000 mit der klaren Vorstellung, «beste Weine zu günstigsten Preisen anzubieten». Nicht in Frankreich, wo die Plätze besetzt seien und ein konservatives und zu konkurrenzielles Umfeld herrsche. Jean-Claude Mas hatte von Beginn weg das Ausland im Blickfeld. 120 Hektaren seiner Domaines sind bereits biozertifiziert. Jean-Claude Mas perfektioniert, was das Languedoc zu bieten hat, und erntet dafür Auszeichnungen am laufenden Band. So wurde er 2019 von «Mundus Vini», Deutschlands grösstem internationalen Weinwettbewerb, als «bester französischer Produzent» geehrt.

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