In keinem anderen Land hat der Weinbau innerhalb der Landwirtschaft eine so hohe Bedeutung wie in Portugal. Die Produktion ist geprägt durch hohen Eigenkonsum und beträchtliche Ausfuhrmengen, nicht zuletzt in ehemaligen Kolonien. Bedeutende Gebiete sind der Alentejo und das Douro-Tal.
In allen portugiesischen Anbaugebieten prägt die Nähe zum Atlantik das Klima, im Landesinnern sind es auch kontinentale Einflüsse und ganz im Süden das Mittelmeer. Vielfältig sind die Bodenstrukturen, man findet Granit, Schiefer, Kalk, Ton und Sand. Unübersichtlich ist die Vielzahl autochthoner Reben. Wichtigste rote Sorten sind Touriga Nacional, Touriga Franca und Tinta Roriz, wie Tempranillo in Portugal heisst. Cuvées sind die Regel. Internationale Sorten haben im Vergleich zu den autochthonen wenig Bedeutung.
1995 gab es im ganzen Alentejo 45 Kellereien, heute sind es bereits rund 300, dazu zählt auch Herdade do Rocim der Familie von Pedro Ribeiro mit ihren rund 70 Hektaren Weingärten. Was aus den Steillagen des Douro-Ufers stammt, wird nach dem rund 900 Kilometer langen Fluss benannt oder der Stadt an dessen Mündung. Als Duero entspringt das Gewässer in der spanischen Provinz Soria, durchfliesst Nordspanien, wo es unter anderem das Weinbaugebiet von Ribera del Duero bezeichnet, formt das Douro Nordportugals, bis es schliesslich bei der Stadt Porto in den Atlantik mündet. Über eine Distanz von 100 Kilometern bildet der Fluss die portugiesisch-spanische Grenze. Aus beiden Regionen bieten wir mit Herdade do Rocim und Quinta do Valeira exemplarische Gewächse an.
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